Wissenschaftliche Lehrkonzepte - Entwicklung und Durchführung von me-di-kom in Karlsruhe

Extrazelluläre Matrix





  

 

Extrazelluläre Matrix und die Grundregulation


Von herausragender Bedeutung für viele Modelle der Komplementär- und Regulationsmedizin ist die Wirkung einzelner Therapiestrategien auf den Extrazellularraum. Die extrazelluläre Matrix (Bindegewebe, Grundsubstanz) bildet das die Zellen umgebende Milieu. Nach Alfred Pischinger, dem berühmten Mediziner und Matrixforscher, ist das Bindegewebe mehr als nur Stütz- und Füllgewebe. Im Dienste spezifischer Organfunktionen stehend, erfüllt es Ernährungs- und Regenerationsaufgaben. Darüber hinaus vermittelt es die Funktion der in ihm verlaufenden Gefäß- und Nervenbahnen. Es reguliert somit das "Zelle-Milieu-System" und ist gleichzeitig Ort und Gegenstand aller Abwehr- und Entzündungsprozesse. Damit trägt es gleichsam die Lebensgrundfunktionen und kann als existentielles Regulations- und Steuerungssystem angesehen werden (System der Grundregulation).


 

Grundregulation und Krankheit



Nach Pischingers Modellvorstellung entstehen Organerkrankungen durch Dysfunktionen dieses - den ganzen Körper durchziehenden - Systems. Durch Einwirkung verschiedenster Noxen auf das Grundsystem (Säuren, Toxine, stumme chronische Prozesse) kann es zur "Erstarrung" des Raumes und schließlich zur Schädigung von Matrix und Zellen kommen.

 



Visualisierung des Pischinger-Raums



Obwohl so häufig beschrieben, finden sich in der Literatur kaum Illustrationen des Pischinger-Raums. Hier dürfen wir Ihnen unsere Varianten präsentieren:

 





Bilder zum Pischinger Raum folgen in Kürze